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Pressekontakt: Dr. Johannes Kahl, vs1@fvem.de |
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20.04.2010 Pressemitteilung |

FVEM: Halle 27 Stand D76 Ladesäulen im direkten Vergleich.
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Elektromobilität auf der Hannover Messe: Bundesverband Solare Mobilität und Fachverband für Elektromobilität vergleichen Ladestationen
Forderung nach flächendeckender Infrastruktur
Kassel/Bad Emstal, 19. April 2010 – Auf der diesjährigen Hannover Messe vergleicht der Fachverband für Elektromobilität e.V. (FVEM) einsatztaugliche Ladesäulen für Elektroautos. Weltpremiere: Verschiedene Hersteller stellen ihre neuesten Produkte auf dem Stand des Bundesverbandes Solare Mobilität (Halle 27) zur Verfügung. Der Clou: Die rund zehn Hersteller beweisen damit, dass eine flächendeckende Infrastruktur mit neuesten Ladestationen bereits heute möglich ist.
Infrastruktur als Voraussetzung für Elektromobilität Es ist der erklärte Wille der Bundesregierung, dass Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität wird. Voraussetzung dafür ist der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur an Elektroladestationen. Dazu hatte der Fachverband Ende Januar seine Vorschläge für praxisorientierte und kundenfreundliche Standards für Ladesäulen vorgestellt. Die jetzt auf der Hannover Messe präsentierten Ladestationen zeigen, dass die Vorschläge praktisch machbar, nach dem neuesten Stand der Technik umgesetzt und als konkrete Stationen auch verfügbar sind.
Vergleich von Elektroladestationen Zum ersten Mal überhaupt werden Elektroladestationen einer breiten Öffentlichkeit im direkten Vergleich präsentiert. Hier wird die ganze Bandbreite der unterschiedlichen Konzepte für Elektroladestationen gezeigt. „Der Kunde kann damit die Stärken und Schwächen der verschiedenen Ansätze direkt und am Objekt vergleichen, das ist einzigartig und neu“, so Edgar Klug, Vorsitzender des FVEM. Bereits beim ersten Messetag wurden die Erwartungen der Veranstalter übertroffen. Interessierte Fachbesucher aus ganz verschiedenen Branchen, wie Energieversorger, Hotels, Fahrzeug- und Komponentenhersteller zeigten sich von dem breiten, direkt vergleichbaren und praktisch testbarem Angebot begeistert. Anforderungen nach hoher Sicherheit mit einfacher Bedienbarkeit stehen dabei im Vordergrund.
Der Fachverband fordert eine europaweite flächendeckende, standardisierte Infrastruktur anstelle von Insellösungen.
Informieren Sie sich auf der Hannover Messe am Gemeinschaftstand des Bundesverbandes Solare Mobilität und des FVEM in Halle 27, Stand D76.
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28.01.2010 Pressemitteilung |

Erste versorgerunabhängige Ladesäule v.r.n.l.: Landrat U. Schmidt (Kassel), E.Klug (FVEM), Dr.J.Kahl (FVEM)
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Die Zukunft ist elektromobil: Fachverband für Elektromobilität stellte heute die erste vom Stromanbieter unabhängige Ladesäule vor
Forderung nach kundenfreundlichen Standards Kassel/Bad Emstal, 28. Januar 2010 – Heute hat der Fachverband für Elektromobilität e.V. (FVEM) die erste versorgerunabhängige Ladesäule für Elektroautos vorgestellt. Der Clou: Kunden sollen beim Laden ihres Elektroautos den Stromanbieter ihrer Wahl nutzen und den Verbrauch auch gleich über das eigene Kundenkonto abrechnen können. Die Ladesäule ist so konzipiert, dass sie ohne großen Aufwand an technische Neuerungen der Automobilhersteller angepasst werden kann. Darüber hinaus ist das Design der Ladesäule vom Betreiber individuell gestaltbar.
Praktikabilität und Funktionalität versus Insellösungen und Standard-Mix Zeitgleich hat der Fachverband seine Vorschläge für praxisorientierte und kundenfreundliche Standards für Ladesäulen vorgestellt. Zum ersten Mal hat ein Fachverband Richtlinien entwickelt, die sowohl kundenfreundlich sind, aber auch die Anforderungen der Versorger integriert, die Wünsche der Politik berücksichtigt und vor allem für Automobilhersteller praktikabel sind. Zur Zeit gibt es in Deutschland zahlreiche Pilotprojekte, die häufig in Kooperation mit einem Autohersteller und einem einzigen Stromlieferant stattfinden. „Mit einzelnen, meist regional angelegten Insellösungen und Pilotprojekten, die auch noch an einen Versorger gekoppelt sind, wird das Elektroauto niemals Fahrt aufnehmen“, sagt der 1. Vorsitzende des FVEM, Dr. Johannes Kahl. „Nur eine länderübergreifende, versorger-unabhängige und einheitliche Infrastruktur ermöglicht es, dass sich das umweltfreundliche Elektroauto in den nächsten zehn Jahren durchsetzen wird.“ Ziel muss es sein, dass die technischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, die Anforderungen und Wünsche der Strom- und Autoindustrie berücksichtigt werden und vor allem die Bedienung für den Kunden übersichtlich, einfach, sicher und bequem ist.
Der Beweis: Funktionsfähige Elektroladesäulen Die Ladesäule des FVEM – die heute erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde – beweist, dass sich diese Anforderungen „unter einen Hut bringen lassen“ und technisch umsetzbar sind. Die Standards umfassen sowohl Ladesäulen-Typen als auch einzelne Säulen-Komponenten.
Wie es weiter geht Im nächsten Schritt wird es darum gehen, die Datenübermittlung zu steuern und zu definieren. Beim Laden und Entladen von Elektroautos fallen große Datenmengen an, die über die Schnittstelle der Ladestationen an den Stromversorger weitergeleitet werden müssen. Dieser rechnet anhand der übertragenen Daten mit seinem Kunden den Verbrauch ab. Der Fachverband definiert hierfür Regelungs- und Schaltungsmöglichkeiten, um die Datenübermittlung zu vereinheitlichen.
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21.01.2010 Pressemitteilung |
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Fachverband für Elektromobilität stellt erste versorger-unabhängige "Elektro-Tankstelle" vor
Standardisiertes Steckersystem, einheitliches Bezahlsystem und flexible Wahl des Designs Kassel/Bad Emstal, 20. Januar 2010 – Mit der Vorstellung der ersten, versorger-unabhängigen Ladesäule für Elektroautos setzt der im Herbst 2009 neu gegründete Fachverband Elektromobilität e.V. (FVEM) den ersten Meilenstein beim Aufbau einer standardisierten, länderübergreifenden Lade-Infrastruktur. Die erste so genannte "Elektro-Tankstelle" wird am 28. Januar 2010 im Schloss Riede in Bad Emstal/Kassel der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus der Entwicklung stehen die freie Wahl des Stromanbieters und die sofortige und direkte Abrechnung. Ein flexibles Design der Ladesäule soll vor allem Organisationen wie Hotels, Parkhäuser und Flughäfen in eine flächendeckende Infrastruktur integrieren und neue Geschäftsmodelle eröffnen. Die ersten im FVEM organisierten Unternehmen entwickeln und testen seit einigen Monaten Ladestationen, mit denen möglichst schnell eine geeignete Infrastruktur sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern entstehen kann. Die Ladesäule berücksichtigt einheitliche Bezahlvorgänge, ein standardisiertes Steckersystem sowie die Anbindung unterschiedlicher Stromversorger, damit der Kunde diesen beim Ladevorgang frei wählen und auch direkt mit ihm abrechnen kann. Wichtige Kriterien beim Ladevorgang sind ebenfalls Schnelligkeit und Sicherheit, um die Akzeptanz beim Kunden zu erhalten. In einem weiteren Entwicklungsschritt soll die so entstehende Lade-Infrastruktur im Rahmen der Smart-Grid-Technologien zu einem wesentlichen Element bei der Steuerung der Stromlastzeiten werden.
Hohe Flexibilität bei Innovationen und freie Wahl beim Design Die Ladesäule für Elektroautos ist so konzipiert, dass sie ohne großen Aufwand an technische Innovationen der Automobil-Hersteller und Energieversorger angepasst werden kann. Gleichzeitig ist das Design der Ladesäule vom Betreiber individuell gestaltbar. "Nur mit einer ausreichenden Verbreitung von standardisierten Elektro-Tankstellen ist es möglich, dass das Elektrofahrzeug, wie von der Bundesregierung gewünscht, sich in den nächsten zehn Jahren durchsetzen wird", erklärt der 1. Vorsitzende des FVEM, Dr. Johannes Kahl. "Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, frühzeitig an einem Standard für Elektro-Tankstellen zu arbeiten. Gleichzeitig setzen wir uns auch für eine Versorger-Neutralität ein. Nur so wird sich zügig eine flächendeckende Infrastruktur für Elektro-Tankstellen durchsetzen können. Dabei entwickeln wir innovative Konzepte und sprechen bereits mit zahlreichen Marktteilnehmern. Die Resonanz ist unglaublich groß."
Innovative Konzepte und Geschäftsmodelle Das individuell wählbare Design ermöglicht ein Branding der Ladestationen für Elektroautos und macht den Weg frei für neue Geschäftsmodelle außerhalb des Vertriebsnetzes der Mineralölindustrie. Im Vertriebsmodell für die Ladestationen zeigt sich dieser ganzheitliche Ansatz. Der Verband stellt sich eine Zusammenarbeit mit Hotels, großen Unternehmen, Parkhäusern, Einkaufszentren und Rasthöfen vor – eben dort, wo viele Autos parken – sowie mit der Automobilindustrie und den Energieversorgern.
Hintergrund Nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 steht die Suche nach neuen Wegen zu mehr Klimaschutz mehr denn je im Fokus. Elektrofahrzeuge stellen eine effiziente und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Motoren dar, denn sie stoßen keine umwelt- oder klimaschädlichen Emissionen aus. Die Bundesregierung hat, um dem Thema eine neue Dynamik zu geben, einen für zehn Jahre angesetzten nationalen Entwicklungsplan für die Förderung von Elektro-Fahrzeugen beschlossen. Bis zum Jahr 2020 sollen demnach eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren.
Fachverband Elektromobilität e.V. Am 24. Oktober 2009, dem Weltklimatag, wurde der Fachverband Elektromobilität e.V. (FVEM) gegründet. Ziel des FVEM ist die Entwicklung und der Test von Ladesäulen, um den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobile in Deutschland und der Europäischen Union voranzutreiben.
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